Diekhoff: Regeln für die Privathaltung von gefährlichen Tieren in NRW aufstellen

Auf Initiative von FDP und CDU hat sich der Landtag mit der privaten Haltung von gefährlichen Tieren in NRW beschäftigt. Der Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd der FDP- Landtagsfraktion NRW Markus Diekhoff erklärt:

„In NRW existieren keine Regelungen für die Haltung von sehr gefährlichen Tieren in Privatwohnungen. Versuche der rot-grünen Vorgängerregierung ein Gefahrtiergesetz zu erlassen, sind gescheitert. Die FDP-Landtagsfraktion setzt sich dafür ein, dass es künftig eindeutige Regeln für dem Umgang mit besonders gefährlichen Tieren gibt. Denn der Schutz der Bevölkerung steht an erster Stelle.

Die FDP-Fraktion ist davon überzeugt, dass die überwiegende Zahl von Tieren sich in Obhut verantwortungsbewusster privater Halter befindet. Allerdings kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit lebensgefährlichen Tieren, wie zuletzt in Herne mit einer giftigen Monokelkobra. Das kann zu Gefahren für Leib und Leben von Anwohnern und Einsatzkräften führen. Menschen werden durch solche Vorfälle verunsichert und es entstehen teils erhebliche Einsatzkosten. Daher sollte der Gesetzgeber für klare Regeln sorgen.

Die FDP-Fraktion Demokraten fordert eine praxisgerechte und sinnvolle Regelung. Daher haben wir gemeinsam mit dem Koalitionspartner die Landesregierung beauftragt, mögliche Szenarien zu prüfen und bis zum Jahresende 2019 dem Landtag vorzulegen. Eine denkbare Regelungsmöglichkeit ist für uns ein Haltungsverbot für sehr gefährliche Tiere. Für Halter, die ihre Sachkunde und eine Haftpflichtversicherung nachgewiesen haben, können wir uns in klar definierten Fällen Erlaubnismöglichkeiten vorstellen.“

Quelle: FDP Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen

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