DR. NAAS zu urbanen Seilbahnen

WIESBADEN – „Wir Freien Demokraten freuen uns über die Unterstützung der Sachverständigen für unseren Gesetzentwurf zur Förderung von Seilbahnen im Rahmen des Mobilitätsfördergesetzes. Uns ist klar, dass der Fördertopf im Bereich des Mobilitätsfördergesetzes insgesamt im nächsten Schritt größer werden muss, um die Herausforderungen der Mobilität für unsere Bürger bewältigen zu können. Das Ergebnis der Anhörung bestätigt uns in unserem Bestreben, Seilbahnen als innovative, preiswerte und umweltgerechte Ergänzung des ÖPNV-Angebots zu etablieren“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Dr. Stefan NAAS.

Dr. Naas weiter:

„In den hessischen Städten und Ballungsräumen wird der Wettbewerb um verbliebene Freiflächen immer intensiver. Davon sind auch öffentliche Verkehrssysteme betroffen. Gerade deren Ausbau ist jedoch dringend notwendig. Urbane Seilbahnen besitzen hier ein besonderes Potential als Straßenbahn der Lüfte. Da sie über eine unabhängige Trasse verfügen, können sie den konventionellen ÖPNV sinnvoll ergänzen und erweitern, ohne dass aufwendige Infrastrukturmaßnahmen und Flächenverbrauch notwendig wären. Die Vorteile von Seilbahnen sind etwa der geringe Platzbedarf, die einfache Überwindung von Flüssen und Bergen oder eine Zubringer- bzw. Verteilfunktion für den schienengebundenen ÖPNV ohne aufwändige Planungsverfahren. Mit der expliziten Aufnahme der Förderfähigkeit in das Hessischen Mobilitätsfördergesetz werden Unklarheiten beseitigt und Seilbahnen besonders hervorgehoben. Baden-Württemberg hat schon 2016 unter einem grünen Verkehrsminister die Förderfähigkeit von Seilbahnen in das Baden-Württembergische Mobilitätsgesetz aufgenommen.

Ziel unserer Initiative ist es die Anbindung an das Umland zu verbessern und damit auch das Umland attraktiver zu machen. Ein attraktiveres Umland senkt wiederum den Druck auf den Ballungsraum. Seilbahnen können bis zu 5000 Menschen in der Stunde transportieren. Sie sind deutlich günstiger als U-Bahnen- und Straßenbahnverbindungen.“

Quelle: FDP-Fraktion im Hessischen Landtag

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