Eine gelungene Integration – 50 Jahre Suryoye in Bayern

‚Eine gelungene Integration – 50 Jahre Suryoye in Bayern‘ Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann lobt in Würzburg beim Jubiläumsgottesdienst der Syrisch-Orthodoxen Kirche erfolgreiche Integration im Freistaat

+++ Zur erfolgreichen Integration im Freistaat hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann beim Jubiläumsgottesdienst des Kirchenrates der Syrisch-Orthodoxen Kirche, Mitgliedsgemeinde Würzburg e.V., den Suryoye (Eigenbezeichnung der assyrischen, aramäischen und chaldäischen Christen) gratuliert. „Sie haben in unserem Land Fuß gefasst und sich eine neue Existenz aufgebaut, gleichzeitig respektieren Sie unsere Leitplanken für ein gutes Miteinander“, so der Minister und weiter: „Sie haben sich nahtlos in die deutsche Gesellschaft eingefügt, ohne dabei Ihre kulturellen Wurzeln zu kappen.“ +++

Der Gottesdienst mit Erzbischof Mor Philoxenus Matthias Nayis stand unter dem Motto ‚Eine gelungene Integration – 50 Jahre Suryoye in Bayern‘. Die Suryoye pflegen mit zahlreichen Kultur-, Sport- und Jugendvereinen, zum Teil auch gemeinsam mit deutschen Bürgern anderer Glaubensrichtungen, ihre aramäisch-assyrische Geschichte und Kultur.

Die Suryoye hätten damit ein gängiges Vorurteil über Migration und Religion infrage gestellt: „Sie können beides – integriert sein und Ihre alten Traditionen trotzdem bewahren“, lobte der Minister. Trotz ihres reichen kulturellen Erbes sind die syrisch-orthodoxen Christen laut Herrmann über die Jahrhunderte hinweg bis heute immer wieder Opfer von Verfolgung und Vertreibung geworden. Viele sind auf der Flucht und suchen Schutz auch in Bayern.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern für Sport und für Integration

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