Gläser (AfD): Erhöhung der Aufwandsentschädigung für RBB-Rundfunkräte ist schamlos

Rundfunkbeitrag muss gesenkt, nicht erhöht werden

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Berlin, Ronald Gläser, kritisiert die Erhöhung der Aufwandsentschädigung und des Sitzungsgeldes für die Mitglieder des RBB-Rundfunkrates scharf:

„Die jetzt beschlossenen Erhöhungen der Aufwandsentschädigung für die RBB-Rundfunkräte um rund zwölf Prozent und der Sitzungsgelder um gleich 50 Prozent ist schamlos. Angesichts des Verlustes von fast 85 Millionen Euro, den der RBB im kommenden Jahr erwartet, zeugt ein solcher Schritt zudem von mangelndem Fingerspitzengefühl.

Eine klare Absage erteilen wir der Forderung des RBB-Verwaltungsratsvorsitzenden, nach einer weiteren Erhöhung des Zwangsbeitrages. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen endlich lernen, dass die Zeit der Selbstbedienung an den Geldbörsen der Bürger vorbei ist. Statt ‚immer noch mehr‘ sind drastische Sparmaßnahmen und Beitragssenkungen angesagt.

20 TV- und 74 Radioprogramme haben nichts mehr mit ‚Grundversorgung‘ zu tun, mehr als sieben Milliarden Euro Kosten pro Jahr sind schlichter Wahnsinn. Die Deutschen müssen den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt finanzieren. Hier muss radikal der Rotstift angesetzt werden. Weitere, zusätzliche Belastungen für die Bürger lehnt die AfD strikt ab.“

Quelle: AfD Landesverband Berlin

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