Gründerpaket für freiberufliche Hebammen

Enders: FREIE WÄHLER setzen Forderung aus Koalitionsvertrag um

München. Bereits seit Jahren setzen sich die FREIEN WÄHLER für eine bessere Unterstützung von freiberuflichen Hebammen ein – und haben dazu immer wieder Anträge eingebracht. Auch eine Studie des unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstituts IGES vom Juli 2018 bestätigt, dass es bei der Hebammenversorgung in Bayern klaren Handlungsbedarf gibt. „Dieses Ergebnis nimmt die Staatsregierung ernst und schafft mit der Prämie in Höhe von 5.000 Euro einen effektiven Anreiz für freiberufliche Hebammen, sich niederzulassen“, erklärt Susann Enders, gesundheitspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.

Die Hebammenhilfe für werdende Mütter im Vorfeld, während und nach der Geburt sei ein bedeutender Teil der Gesundheitsversorgung, betont Enders. „Für uns FREIE WÄHLER ist es daher besonders wichtig, dass jede schwangere Frau von einer Hebamme unterstützt werden kann. Die Wahrnehmung des Rechts auf Hebammenhilfe darf nicht durch Angebotsengpässe erschwert werden“, sagt Enders. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass mit dem Gründerpaket unseren Forderungen entsprochen wurde und die entsprechende Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag jetzt umgesetzt wird“, zeigt sich Enders zufrieden.

Besonders bedeutsam bei der Ausgestaltung der Förderung sei, dass die Prämie zeitnah – noch in diesem Jahr – ausgezahlt und das Verfahren unbürokratisch abgewickelt werde. „Wichtig ist, die bayerischen Hebammenverbände bereits im Vorfeld bei der Festlegung der Fördervoraussetzungen einzubeziehen“, mahnt Enders. Um sicherzustellen, dass das Gründerpaket rasch und im Sinne der FREIEN WÄHLER umgesetzt wird, fordert die Landtagsfraktion die Staatsregierung heute im Plenum mit einem Dringlichkeitsantrag auf, regelmäßig im Ausschuss für Gesundheit und Pflege über die Umsetzung des Gründerpakets zu berichten.

Quelle: FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

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