Internationaler Kinder-Fernsehtag am 8. Dezember 2015

Familienministerin Müller: „Eltern als Vorbilder stärken – der ELTERNTALK unterstützt Mütter und Väter“

„Kinder lernen nicht von allein, wie man verantwortlich mit Medien umgeht – sie  brauchen die Unterstützung ihrer Eltern. Mütter und Väter spielen als Begleiter und Vorbilder eine ganz entscheidende Rolle und sollten ihren Kindern klare Grenzen setzen“, so Bayerns Familienministerin Emilia Müller anlässlich des morgigen Internationalen Kinder-Fernsehtags. Nach eigener Einschätzung sehen 12- bis 19-Jährige pro Wochentag 102 Minuten fern. Viele Eltern beobachten den Fernsehkonsum ihrer Kinder mit Sorge. „Um Eltern Sicherheit in Erziehungsfragen zu vermitteln, unterstützen wir das Projekt ELTERNTALK. Hier können sich Eltern darüber austauschen, wie Kinder für alternative Freizeitangebote gewonnen werden können oder welche Sendungen für sie ungeeignet sind. Eltern haben Gelegenheit, voneinander zu lernen“, so Müller. ELTERNTALK schreibt seit 14 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Er setzt auf die vorhandenen Erfahrungen und Ressourcen. Das Projekt stärkt zudem die Integration von Familien, denn 70 Prozent der teilnehmenden Eltern haben einen Migrationshintergrund.

Grundlage von ELTERNTALK ist ein Netzwerk von 260 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 35 Herkunftsländern. Am 11. und 12. Dezember werden sich viele von ihnen beim ersten ELTERNTALK-Kongress fortbilden und austauschen. Die Veranstaltung ist auch ein Anlass für das Familienministerium, allen Beteiligten herzlich für ihr vorbildhaftes Engagement zu danken.

Aktuell gibt es ELTERNTALK an 30 Standorten in Bayern, 2016 wird der Ausbau fortgesetzt. Der Freistaat stellt dafür 780.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.elterntalk.net

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

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