Klimakrise gemeinsam mit Land und Kommunen bekämpfen – überarbeitete Klimarichtlinie sorgt für Unterstützung

„Die Kommunen sind das Rückgrat im Kampf gegen die Klimakrise. Deshalb benötigen sie auch besondere Unterstützung vom Land. Es ist eine gute Nachricht, dass die Klimarichtlinien für die Kommunen finanziell verbessert und die Förderbereiche noch einmal deutlich ausgeweitet wurden“, so Martina Feldmayer, umwelt- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag anlässlich der heutigen Erklärung von Umweltministerin Priska Hinz zu den neuen Förderrichtlinien.

Zukünftig sollen bis zu 90 Prozent der Kosten für Klimaschutz oder Klimaanpassung übernommen werden. Die Bereiche, für die Förderung beantragt werden kann, umfassen jetzt auch private Grundstückseigentümer, die über die Kommune Förderungen für ihre Haus- und Hofbegrünung beantragen.

„Dies ist dringend notwendig, denn die letzten Sommer haben uns gezeigt, dass jeder Strauch und jeder Baum notwendig ist, um für Schatten oder Abkühlung in überhitzten Städten zu sorgen. Besonders freut uns an den neuen Richtlinien, dass Kommunen Verleihangebote für Fahrräder und Lastenräder schaffen wollen und diese nun auch vom Land gefördert werden können. Das ist nicht nur wichtig für das Klima sondern auch für eine umweltfreundliche und damit menschenfreundliche Mobilitätspolitik insgesamt. Viele Städte und Gemeinden in Hessen schaffen mit den Klimakommunen bereits viel, um die Klimakrise zu bekämpfen. Wir können die Kommunen jetzt noch mehr unterstützen und ermuntern sie ausdrücklich, die Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen und mit dem Land zusammen aktiv mehr für den Klimaschutz zu unternehmen.“

Quelle: BÜNDNIS 90/Die Grünen im Hessischen Landtag

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