Neue Ortsumgehung für Greiselbach im Landkreis Ansbach

Neue Ortsumgehung für Greiselbach im Landkreis Ansbach – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann setzt ersten Spatenstich: Wichtige Verkehrsentlastung – Weniger Lärm und Abgase – Mehr Verkehrssicherheit

+++ Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär, feierlich den ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Greiselbach an der Bundesstraße 25 im Landkreis Ansbach vorgenommen. „Die Entlastung Greiselbachs vom Durchgangsverkehr ist jetzt endlich in greifbarer Nähe“, freute sich Herrmann. „Mit der neuen Ortsumgehung können wir die Anwohner von Lärm und Abgasen entlasten. Außerdem verbessern wir ganz erheblich die Verkehrssicherheit, vor allem für Fußgänger und Radfahrer. Gleichzeitig profitiert die ganze Region von besseren Verkehrsverhältnissen und kürzeren Reisezeiten.“ +++

Die Kosten für die neue Ortsumgehung in Höhe von mehr als 14 Millionen Euro trägt der Bund. Die neue rund 3,8 Kilometer lange Umgehung wird nördlich von Greiselbach auf Höhe des Betonwerkes beginnen und an der Regierungsbezirksgrenze zu Schwaben enden. Gebaut wird laut Herrmann in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt beinhaltet im Wesentlichen die Ortsumfahrung und erstreckt sich vom Betonwerk bis zum Gramstetter Hof. Die rund 2,4 Kilometer lange Trasse wird westlich der Bahnstrecke verlaufen und sie südwestlich von Greiselbach mit einer Brücke überqueren. Dort trifft sie dann auf die alte B 25. Im zweiten Bauabschnitt mit einer weiteren Brücke über die Bahn wird die B 25 dann bestandsnah bis zur Grenze des Regierungsbezirks ausgebaut.

Wie der bayerische Verkehrsminister erläuterte, muss beim ersten Bauabschnitt auch der vorhandene Bahnübergang an der Ortsanbindung von Greiselbach angepasst werden. Im Gegensatz zur jetzigen B 25 mit einer Fahrbahnbreite von knapp sieben Metern erhalte die neue Bundesstraße eine befestigte Fahrbahnbreite von acht Metern. Außerdem seien für das geplante Trinkwasserschutzgebiet von Greiselbach spezielle Schutzmaßnahmen auf der neuen B 25 vorgesehen. Ebenfalls wichtig für Herrmann ist, dass die Gesamtplanung auch den Radverkehr berücksichtigt: „Der derzeit an der Regierungsbezirksgrenze endende Radweg wird weiter bis nach Greiselbach gebaut“, so der Minister. Nördlich von Greiselbach können Radfahrer dann die alte B 25-Fahrbahn nutzen, um auf den Radweg nach Wilburgstetten zu gelangen. Die Vorarbeiten für die neue Brücke über die Bahnlinie haben bereits begonnen. „Der Straßenbau für den ersten Bauabschnitt wird dann nächstes Frühjahr starten“, kündigte Herrmann an. Der erste Abschnitt soll bis zu den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden. Dann schließt sich der zweite Bauabschnitt an.

Abschließend machte Herrmann deutlich, dass es in der gesamten Region Südmittelfranken beim Straßenbau vorangeht. So habe für die Ortsumgehung der B 25 von Dinkelsbühl Mitte Oktober ein Erörterungstermin stattgefunden. „Wir gehen davon aus, dass im nächsten Jahr der Planfeststellungsbeschluss erlassen werden kann“, so der Minister. Außerdem wurde die Ortsumgehung von Lehengütingen in den ‚Vordringlichen Bedarf‘ des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen. Im ‚Weiteren Bedarf‘ sind die Ortsumgehungen von Neustädtlein, Knittelsbach, Banzenweiler, Dorfgütingen und Feuchtwangen, die Ortsumgehung von Feuchtwangen ist dabei mit Planungsrecht versehen. Außerdem wird derzeit zwischen Dorfgütingen und Feuchtwangen auf einer Länge von vier Kilometern die Fahrbahn der B 25 erneuert, nachdem die drei Kilometer lange Sanierung von Knittelsbach bis Wilburgstetten bereits abgeschlossen wurde.

„Aber auch auf unseren Staatsstraßen in der Region tut sich was“, sagte Herrmann, „beispielweise beim Ausbau der St 2248 zwischen Leibelbach und Häuslingen, der letzten Mai begonnen hat.“ Bis zur Winterpause soll hier ein erster Streckenabschnitt soweit fertiggestellt sein, dass der Verkehr über die Wintermonate wieder auf die Staatsstraße zurückgelegt werden kann. Ihre Gesamtfertigstellung ist Mitte nächsten Jahres geplant. Parallel dazu entsteht auch ein neuer Radweg. Herrmann: „Darüber hinaus wollen wir nächstes Jahr ein Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung von Burk an der St 2220 beantragen. Damit wird auch die Steigungsstrecke am Wachsenberg auf der St 2248 verbessert.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

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