Ohne Systemwechsel gibt es keine Klimarettung!

Beim Globalen Klimastreik setzen morgen hunderttausende Menschen ein unüberseh- und unüberhörbares Zeichen für entschlossenes Handeln gegen die Klimakatastrophe. Auch die Fraktion DIE LINKE ist dabei. „Fast allen ist inzwischen klar, wie ernst die Situation ist“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Stephan Jersch. „Und trotzdem erleben wir in Hamburg ein unfassbares Zeitspiel. Mit dem nächsten Klimaplan lässt sich der Senat bis Dezember Zeit, und erst letzte Woche hat Rot-Grün unseren Antrag auf Erklärung des Klimanotstands mit haarspalterischen Argumenten wegüberwiesen. Dieses Aussitzen ist verantwortungslos und verschärft die Spaltung der Welt, in der gerade ärmere Länder den Folgen des Klimawandels immer stärker ausgeliefert sind. Im Gegensatz zum reichen Deutschland fehlen ihnen aber die Mittel, um für Abhilfe zu sorgen.“

Die finanziellen Kosten des Klimawandels müssten die tragen, die die Maximierung des Profits vor die Zukunft des Planeten stellen und letztlich diese Klimanotlage verschulden, so Jersch: „Ich sehe mit großer Freude, dass auch bei den Jugendlichen die Frage diskutiert wird, ob eine dauerhafte Lösung der Erderhitzung ohne Wechsel des Wirtschaftssystems überhaupt möglich ist – eines der Kernthemen der LINKEN. Und ich bewundere ihren Durchhaltewillen: Ohne den zivilen Ungehorsam von Fridays for Future würde ein großer Teil der Politik immer noch glauben, die Klimakrise aussitzen zu können. Auch die Linksfraktion wird sich weiter dafür einsetzen, dass Hamburg seinen Teil zur Klimarettung beiträgt, wirksam, mutig und auch gegen den Mainstream.“

Quelle: DIE LINKE. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft 

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