Piraten Hamburg nun offizielles Nachwuchsteam der Hamburg Towers

Hamburg, 1. November 2018. Die Saison der Piraten Hamburg in der U19- (NBBL) und U16-Bundesliga (JBBL) ist angelaufen. Während das NBBL-Team am vergangenen Spieltag den ersten Sieg gefeiert hat, besitzen die Wilhelmsburger in der JBBL nach drei Erfolgen aus vier Partien aussichtsreiche Chancen auf Platz eins in der Division. Die Lizenz beider Mannschaften liegt seit dieser Spielzeit beim Hamburg Towers e.V., auf den Trikots prangt nunmehr das Towers-Logo.

„Mit diesem Schritt möchten wir auch nach außen zeigen, dass die NBBL- und JBBL-Mannschaften der offizielle Unterbau der Hamburg Towers sind, und wir als Einheit funktionieren. Da wir unsere Wurzeln nicht vergessen, bleibt der Name Piraten aber alltagsgebräuchlich“, erklärt Towers-Geschäftsführer Jan Fischer.

Um die Nachwuchsarbeit noch effizienter zu gestalten, wurden im Sommer einige Umstrukturierungen vollzogen. So ist der langjährige Trainer Thore Pinkepank jetzt Koordinator für den Leistungsbereich. Der ehemalige Interimsassistent der Towers genießt über die Vereinsgrenzen hinweg großes Ansehen und gilt als absoluter Experte im Jugendbereich. „Dank Thore wird das Training sowohl inhaltlich optimiert als auch zeitlich besser abgestimmt“, sagt Towers-Geschäftsführer und -Sportdirektor Marvin Willoughby, Mitbegründer der Piraten. Intensiviert wird die Zusammenarbeit mit Athletiktrainer Melvyn Wiredu sowie den Kooperationsvereinen SC Rist Wedel und Bramfelder SV im U16-Bereich. „Wir möchten uns breiter aufstellen, um noch mehr Kinder aus Hamburg zu erreichen“, begründet dies Willoughby.

Wichtigster Ansatzpunkt der bleibt die Spielerentwicklung. „Es geht nicht primär um Siege, sondern darum, das stärkste Angebot für den individuellen Spieler zu bieten, um ihn bestmöglich auszubilden“, betont Willoughby. Um das Erreichen dieser Ziele zu gewährleisten, ist es ein Teil des Jobs von Towers-Co-Trainer Benka Barloschky, die Koordination des Spieleraustauschs zwischen ProB und ProA zu übernehmen.

Potenzial besteht noch im personellen Bereich. „Wir benötigend dringend ehrenamtliche Unterstützer, die an Heimspieltagen bei der Organisation helfen oder sich als Fahrer für Auswärtstouren bereiterklären“, sagt Willoughby.

Die Piraten Hamburg wurden 2009 unter dem Dach von Sport ohne Grenzen e.V. gegründet, um leistungsorientierten Basketballern aus Hamburg eine Heimat zu bieten. Mit späteren Profis wie Janis Stielow, Louis Olinde und allen voran dem heutigen Nationalspieler Ismet Akpinar starteten die Norddeutschen zunächst in der U16-Bundesliga, qualifizierten sich später auch fürs Oberhaus der U19-Junioren. Seither schaffen immer wieder Akteure aus dem Nachwuchsprogramm den Sprung in den Kader der Hamburg Towers. Aus dem aktuellen Zweitliga-Team durchliefen Osaro Jürgen Rich, Emil Marshall und Justus Hollatz die Piraten-Schule. Letztgenannter ist nach wie vor Teil der NBBL-Mannschaft.

Quelle: Hamburg Towers Basketball Betreibergesellschaft mbH

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