Steeven Bretz: Das schadet der Demokratie

Der Spitzenkandidat der Brandenburger SPD für die Europawahl, Simon Vaut, scheint seine Kandidatur auf einem Gerüst von Lügen aufgebaut zu haben. Wie der regionale TV-Sender SKB am Montag berichtete, soll sich Vaut mit erfundenem Wohnsitz und falscher Lebensgefährtin in die Europawahl getrickst haben. SPD-Parteichef Dietmar Woidke sagte in einer Reaktion am Dienstag, dass er von der Richtigkeit der Vorwürfe ausgehe. Der Generalsekretär der Brandenburger CDU, Steeven Bretz, forderte daraufhin von der SPD, ihren Kandidaten unverzüglich aus dem Wahlkampf abzuziehen. „Herr Woidke konnte nicht verhindern, dass im Namen seiner Partei seit Monaten die Wähler belogen wurden. Solche Skandale sorgen für Politikfrust und schaden der Demokratie. Es reicht nicht, den SPD-Kandidaten jetzt zu bitten, auf ein eventuelles Mandat zu verzichten. Die SPD muss klarstellen, dass sie keinen Wahlkampf mit Hochstaplern macht.“

Dass ein unbekannter Kandidat ohne Vergangenheit in der Brandenburger SPD zum Spitzenkandidat wurde, lässt laut Bretz generell tief blicken. „Die Sehnsucht der Sozialdemokraten nach Veränderung ist offenbar so groß, dass man jeden nimmt, der anklopft. Und das nur, um die Wunschkandidatin von Parteichef Woidke zu verhindern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass niemand in der SPD von Vauts Lügen gewusst hat. Man kann den Genossen nur raten, gründlich aufzuräumen.“ Bretz äußerte sein Bedauern gegenüber der Frau, die sich letztendlich nur noch mit einem Gang an die Öffentlichkeit gegen die Machenschaften des SPD-Kandidaten zu helfen wusste.

Quelle: CDU Brandenburg

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