Streibl wirbt für mehr Verständnis zwischen Stadt und Land in Bayern

Nachhaltiger Tourismus, transatlantische Sicherheit, Zukunft des Balkans in der EU, attraktiver ländlicher Raum: Herbstklausur der FREIEN WÄHLER in Garmisch-Partenkirchen gestartet

Garmisch-Partenkirchen. Die FREIEN WÄHLER sind zu ihrer Herbstklausur in Garmisch-Partenkirchen zusammengekommen. Bis Freitag beraten die Abgeordneten neben der aktuellen politischen Lage unter anderem über die Zukunft des Balkans als Partner der EU, die zivile Seenotrettung an Europas Grenzen sowie eine optimierte Förderung der bayerischen Wirtschaft. Begrüßt wurden die Parlamentarier vom Fraktionsvorsitzenden Florian Streibl, dem Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen Anton Speer (FREIE WÄHLER) sowie der 1. Bürgermeisterin des Marktes Garmisch-Partenkirchen Sigrid Meierhofer (SPD).

Streibl erklärte in seinem Grußwort, Deutschland sei mit der Wiedervereinigung ländlicher geworden – gleichwohl habe in Bayern seit Beginn des neuen Jahrtausends eine massive Verstädterung eingesetzt. Sie mache eine Verständigung zwischen urbaner und ländlicher Bevölkerung zunehmend schwieriger, wie die scharf geführte Debatte um das Volksbegehren zum Artenschutz in diesem Jahr klar gezeigt habe.

„Wir FREIE WÄHLER beschäftigen uns daher gleich zum Auftakt unserer Klausur mit der Frage, wie die Wirtschaft auch im ländlichen Raum stärker gefördert werden kann. Ziel muss sein, die überhitzten Metropolregionen zu entlasten und so gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Freistaat zu schaffen. Was wir brauchen ist ein ‚Aktionsbündnis ländlicher Raum‘, um mit den urbanen Zentren auf Augenhöhe zu bleiben. Gleichzeitig werben wir FREIE WÄHLER für mehr gegenseitiges Verständnis zwischen den Menschen am Land und in den Großstädten“, so Streibl.

Noch am Nachmittag erwartet die Fraktion hohen Besuch aus Südosteuropa – dann geht es um die bevorstehenden EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien, die der Rat für allgemeine Angelegenheiten voraussichtlich im Oktober beschließen wird. Erwartet werden unter anderem Julian Hodaj, stellvertretender Innenminister der Republik Albanien, sowie der stellvertretende Außenminister Nordmazedoniens, Andrej Zhernovski.

Beim Besuch des George C. Marshall Europäisches Zentrum für Sicherheitsstudien in Garmisch-Partenkirchen befassen sich die FREIEN WÄHLER am Donnerstag mit den Auswirkungen transatlantischer Sicherheitspolitik auf Bayerns Wirtschaft. Anschließend besucht die Landtagsfraktion die in 2.050 Metern Höhe gelegene AlpspiX, eine Aussichtsplattform am Osterfeldkopf. Vor hochalpiner Kulisse geht es dann um die Fortentwicklung eines ökologisch und sozial nachhaltigen Tourismuskonzepts für ganz Bayern.

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