Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) auf Abwegen: Hessen bis 2035 klimaneutral zu machen, ist die richtige Forderung

Trotz deutlicher Kritik des Grünen-Parteitages an Umweltministerin Priska Hinz, der ebenso wie die Fridays-for-Future-Bewegung Klimaneutralität bis 2035 fordert, hält Hessens Umweltministerin das Jahr 2050 für ausreichend. Dazu erklärt Torsten Felstehausen, umwelt- und verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Hessen bis 2035 klimaneutral zu machen, ist die richtige Forderung. Die schwarzgrüne Landesregierung  strebt jedoch weiterhin Klimaneutralität erst bis zum Jahre 2050 an. Damit zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der Protest von Fridays for Future ist und wie wenig verantwortliche Politikerinnen und Politiker bereit sind, endlich die hier notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Wenn Hinz auf die EU- und Bundesebene verweist, die wichtige Maßnahmen durchsetzen müssten, ist das die Fortsetzung eines völlig unangebrachten Schwarzer-Peter-Spiels.“

Bedauerlich für die Umwelt und unser Klima sei, so Felstehausen, dass eine Nachverhandlung des Koalitionsvertrages nach dem Beschluss des Grünen-Parteitags abgelehnt werde.

„Statt endlich entschieden zu handeln, wird erneut auf mögliche technische Neuerungen in der Zukunft sowie die notwendigen Rahmenbedingungen von Bund und EU verwiesen. Doch so werden noch nicht mal die selbst gesteckten Klimaschutzziele erreicht, von den an sich notwendigen Maßnahmen ganz zu schweigen. Der Druck von Umweltverbänden und der Bewegung Fridays for Future muss ganz offensichtlich deutlich größer werden, damit sich Bundes- und Landesregierung endlich in dringend erforderlicher Weise bewegen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

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